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Infos & Termine  Rudertraining. Kraftsport und Tischtennis

Jugend

Regattasport, Trainerteam und Termine der Jugendabteilung

Offenes Bootshaus/ Training Sommer 2021

 

Dienstags 18:30 Sebastian

Mittwochs 18:00 - 20:00 Jugendtraining Maxi

Mittwochs 19:00 Katrin

Donnerstags 17:00 bis 19:00 Jugendtraining Enrico/ Bendix

Samstags 16:00 Rüdiger

Sonntags 10:00 Ruth und Christian

Sonntags 10:30 bis 12:30 Jugendtraining Flo

In der Woche morgens um 6:45h nach Absprache

 

                         WRC Aktuell

Sylvia Pille-Steppat zum Ehrenmitglied im WRC ernannt (Mai 2021)

Das erste mal nach vielen Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, hat der Vorstand des WRC ein Ehrenmitglied ernannt. Der Beschluss wurde im geschäftsführenden Vorstand schon im letzten Jahr gefällt, aber wegen der Corona-Pandemie erfolgte die Ehrung erst zur Mitgliederversammlung am 30. Mai.

In seiner Laudatio hob der 1. Vorsitzende Gregor Waschkowski zunächst Sylvias sportliche Erfolge hervor: Im Para-Rudern wurde Sylvia 4 mal Deutsche Meisterin, gewann eine Bronzemedaille auf der Europameisterschaft und nahm an 5 Weltmeisterschaften teil (größter Erfolg: Bronzemedaille 2017 in Florida). Auf der WM in Linz errang sie im September 2019 für den DRV einen Startplatz für die Paralympics in Tokyo 2020. Was am 30. Mai noch nicht entschieden war, sich aber mittlerweile geklärt hat: Sylvia wird in diesem Jahr für den DRV in Tokio starten. Hizu kommen zahlreiche Siege auf Regatten und im Indoor-Rowing.

Ebenso wichtig war es dem Vorstand aber, Sylvias besonderes Engagement für den Verein zu würdigen: Als Botschafterin des WRC und des Para-Sports in der Öffentlichkeit, durch ihre Tätigkeit in der Clubhaus AG (Sylvia ist Architektin), durch ihre Unterstützung bei Veranstaltungen und Vieles mehr. All dies tut Sylvia in ihrer unverwechselbaren Art: außerordenlich bescheiden, mit einem Lächeln im Gesicht und stests mit strahlenden Augen!

Liebe Sylvia, wir sind sehr stolz darauf, eine so eine erfolgreiche Sportlerin als Mitglied zu haben und wir sind sehr froh, einen so tollen Menschen als Mitglied zu haben!

Ausschreibung Regatta und Vierkampf - leider in diesem Jahr abgesagt!

Ausschreibung für die 59. Wilhelmsburger Ruder Regatta und den 50. Wilhelmsburger Jubiläums Vierkampf am 18. / 19. September 2021 auf dem Aßmannkanal in Hamburg Wilhelmsburg.

Ausschreibung Regatta 2021.pdf
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Clubhausneubau – Stand der Dinge online für die Mitglieder

Am 18. Februar 2021 nahmen rund 30 Mitglieder das Angebot an, sich in einer Online-Veranstaltung über den Stand der Planung zum Neubau des Clubhauses zu informieren.

 

Seit rund 4 Jahren laufen nun schon die Vorbereitungen, berichtete Sabine Bräuer für die Clubhaus AG. Workshops mit den Mitgliedern hatten stattgefunden, ein Selbstverständnis des Clubs und seiner Zukunftsperspektiven wurde entwickelt, die Fachreferent*innen der jeweiligen Sparten formulierten ein Raumprogramm und die Clubhaus AG brachte mit viel Leidenschaft und Engagement das Projekt voran.

 

Im April 2019 kam dann die tolle Nachricht, dass der Fördermittelbescheid des Bundes bewilligt war und die Kofinanzierung durch die Stadt Hamburg bereitgestellt wird.  An dieser Stelle noch mal ein großer Dank an die Landes- und Bundespolitik, die den WRC hier sehr unterstützt hat!

 

Bauherr des Vorhabens ist das Sportreferat des Bezirks Hamburg-Mitte. Für die Projektsteuerung wurde das Amt für Bauordnung und Hochbau (ABH) beauftragt. Und nach einer Ausschreibung für das Architekturbüro ging der Zuschlag an Hosoya Schaefer Architects aus Zürich, die auch für den Masterplan im Elbinselquartier zuständig sind. Seit einiger Zeit finden regelmäßige Planungsrunden statt, bei denen Vertreter*innen der Clubhaus AG anwesend sind – unsere Interessen werden also gut eingebracht.

 

Herr Schaefer, Herr Ott und Herr Glen aus Zürich, unsere Architekten, stellten den aktuellen Stand der Planung vor.

Geplant ist ein kompakter Baukörper aus Holz mit einem Gründach. Das Gebäude unterteilt sich in die Bootshalle mit Werkstatt und in das Clubhaus mit Mehrzweckraum, Umkleiden, Küche und Kraftraum. Die große Fensterfront mit verschließbaren Holzlamellen orientiert sich zum Assmannkanal.

 

In der anschließenden Diskussion wurde die Möglichkeit, den Planern, aber auch dem Bezirk und der Clubhaus AG Fragen zu stellen, rege genutzt.

 

In einer Umfrage am Ende, gab es ein sehr positives Votum für den Entwurf.

 

Nun kann weiter im Detail geplant werden. Es sind noch viele Dinge zu klären, aber mit dem positiven Rückenwind der Veranstaltung gehen die Clubhaus AG und auch die Planer in die nächsten Runden!

 

Eins steht schon mal so gut wie fest: am Valentinstag 2022 wird das alte Clubhaus abgerissen und ein neues Zeitalter beginnt für den WRC und den Rudersport in Wilhelmsburg. Wir freuen uns drauf!

Hamburger Abendblatt: "Ruderin kämpft für ein barrierefreies Hamburg"

In der aktuellen Ausgabe des Hamburger Abendblatts berichtet die Zeitung über unser Vereinsmitglied Sylvia Pille-Steppat. 

"Als Architektin gestaltet Sylvia Pille-Steppat Stadtquartiere und Neubauten – im Sommer will sie zu den Paralympischen Spielen."

 

Den ganzen Artikel lesen.

Neue Winter-Trainingszeiten

Die aktuellen Trainingzeiten für den Winter 2020/21 findet ihr unter Rudertraining

 

Coronabedingt findet zur Zeit kein Training statt.

Ausflug zu den Wikingern 2.11.2020

Um noch mal den letzten Tag vor der nächsten Corona-bedingten Einschränkung des Ruderns zu nutzen, haben wir einen Ausflug zu den Wikingern unternommen. Es ging durch die Ernst-August-
Schleuse durch den Spreehafen und Hansahafen auf die Elbe. Im Hansahafen ist seit Kurzen die Peking, ein echter Hingucker. Der Museumshafen ist überhaupt ein lohnendes Ziel.

 

Da die meisten Teilnehmer das erste Mal mit dem Boot aus der Schleuse raus sind, haben wir uns zuerst vor dem Abbiegen in den Hansahafen abgestimmt, wie es mit der Kondition aussieht, ob wir direkt zu den Wikingern fahren oder den Umweg über den Hansahafen nehmen. Der zweite Punkt war dann im Hansahafen. Dort war es der Aspekt, ob wir uns den Weg über die Elbe zutrauen. Es waren beste Ruderbedingungen, so sind wir über die Elbe zu den Wikingern an den Norderelbbrücken um dort unsere Pause zu machen.


Zurück ging es dann den direkten Weg über Peutekanal, Müggenburger Zollhafen und Spreehafen.

 

Besser konnte man die Sahne-Wetterbedingungen an dem Tag kaum nutzen.

Ausflug Veringkanal 29.8.2020

Wir haben uns einfach den Wikingern bei einem Ausflug in den Veringkanal angeschlossen. Wir waren 2 Vierer (Karim, Cathrin, Lene-Marit, Skjold-Mathis, Thorleif-Malte, Malte, Jennifer, Michael und Katrin). Das erste Abenteuer kam gleich bei der Ernst-August-Schleuse. Wir haben uns per Anruf angekündigt und uns wurde mitgeteilt, dass man eventuell nicht schleusen kann, weil Fremdpersonen auf dem Gelände Party machen. Aber als wir an der Schleuse ankamen, haben die sich zurückgezogen und wir konnten normal schleusen.

 

Wir ruderten aus der Schleuse backbord raus und dann den Reiherstieg zur Hälfte runter. Wo es steuerbord zur Rethebrücke geht ist backbord der äußere Veringkanal, dort geht es zur Schleuse. Die Wikinger kamen auch und so konnten wir gemeinsam schleusen. Außergewöhnlich heutzutage in Hamburg ist der Handbetrieb der Schleuse. Die Schleuse ist in Besitz eines Vereins, der Schleusenwärter wohnt direkt an der Schleuse und die Schleusung kostet 50 €, d.h. für uns pro Nase 2,50 €.

Alles lief nach Plan, wir ruderten weiter zur Honigfabrik und konnten dort essen.

 

Auf dem Rückweg liefen einige Feuerwehrleute oben der Schleuse rum. Uns schwante schon Verzögerungen. Und tatsächlich. Wir konnten nicht schleusen, weil draußen im Wasser auf der anderen Seite der Schleuse nach eine Leiche gesucht wurde. Wie lange das dauern würde, wusste keiner. Die Kinder kannten einige der Feuerwehrleute und sind dort mit hin um zu gucken. Der Rest wurde netterweise vom Schleusenwärter und seiner Frau zu Kaffee eingeladen. Der Wahnsinn. Glück muss man haben. Einige Zeit ging schon ins Land, dann wurde die Suche eingestellt und wir konnten geschleust werden. Das war das zweite Abenteuer. Das dritte Abenteuer war die Bestellung und Bezahlung der Schleuse per Handy, das ist das neue Verfahren. Und das hat einfach so geklappt.

 

Einige Quellen:

 

Mit 2 Booten bei der Matjesregatta 2020

Seit etwa Ende der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts (so genau weiß das keiner mehr), findet immer am 2. Sonnabend im Oktober die „berühmt-berüchtigte“ Matjesregatta statt.

 

Die Rudervereinigung Bille (RV Bille) ruft zum Kräftemessen auf einem circa 4 km langen Rundkurs um die Billerhuder Insel auf. In gesteuerten C-Gig-Vieren gilt es im Kampf um den Matjespokal sowie den Formel-S-Pokal, die beste Zeit zu fahren.

 

Dieses Jahr nahmen wir erfolgreich mit 2 Booten teil. Die Ergebnisse von 2020 sind hier zu finden.

 

Boot 1: Malte, Sören, Niels, Ulrich (Wikinger), Steuerfrau Katrin
Ergebnis: Platz 13 von 20 gemessene Zeit, Platz 11 nach Berechnung Altersbonus


Boot 2: Thies, Thomas, Axel, Kalli, Steuerfrau Katrin
Ergebnis: Platz 20 von 20 gemessene Zeit, Platz 14 nach Berechnung Altersbonus


Die Wetterbedingungen waren zwar für Oktober nicht so ganz schlecht, aber beide Boote haben heftige kurze Schauer abbekommen und erlebt, wie es sich bei Schaumkronen auf der Bille rudert. Mal war anderes.


In den letzten Jahren gab es etliche, die schon zu viele Teilnehmermedaillen haben. Hier haben sich die Biller etwas überlegt. Es gab für alle Teilnehmer einen Köm und einen Mund-Nasen-Schutz mit dem Emblem der Matjesregatta. Das kam gut an.


Unter den ungewöhnlichen Wetter- und Regattabedingungen haben alle das Beste draus gemacht und wir sind mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause.

7. Februar: Tischtennis für alle

Ab 16:30 Uhr trafen die ersten Teilnehmer aus vier Vereinen am Bootshaus ein: RV Bille, Biller RC, WSAP und WRC. Für 21 Herren und eine Dame wurden die Doppel ausgelost. Da die stärksten 6 Spieler gesetzt wurden, waren alle zufrieden mit ihren Los und man konnte am Ende sehen, dass fast alle Doppel gleich stark besetzt waren.  weiter

30. November: Saisonabschluss: Ehren & Essen

Nicht nur Klaus Schulz wurde geehrt für seine langjährige Mitgliedschaft, auch Pit Fluder, Silvia Pille-Stepat und Axel Szymczak. Neben den Ehrungen gab es auch ein leckeres Essen, viele Gespräche und einen Rückschau auf die Saison mit "Moderator" Gregor Waschkowski.

16. November: Dresdenia Ergo Cup

Erst am 16.11. fand der diesjährige Dresdenia Ergo Cup statt. Der WRC wurde durch Florentine, Nils, Luis, Flo, Jonas und Maxi vertreten. Den Anfang machte Jonas im Rennen Jungen 09. Er belegte den 3. Platz mit einer persönlichen Bestzeit auf 500 m. Florentine zeigte über 1.000 m im Juniorinnen-Einer eine starke Leistung. Zum Schluss zeigten die Betreuer,  was sie  so drauf haben. Auf 100m Sprints gaben die sie alles. 

2. November: FariCup - der WRC mit Achter am Start

Erst hieß es warten, dann plötzlich: starten: Der WRC-Achter unter der Startnummer 199 lief gut und splte die 7500 m Strecke diszipliniert ab. Die Fari selbst wurde nur kurz im Ziel gesichtet. Dann öffnete der Himmel die Schleusen und der Achter trat den Rückweg Richtung Alster-Schleuse an. mehr

12. Oktober: Matjesregatta - Vier Boote und Matjes satt

Das Bier hinterher schmeckt immer am besten - aber nur, wenn vorher ordentlich gerudert wurde. Der WRC war mit vier Booten am Start und alle Teilnehmer waren am Ende gut gelaunt - auch, weil der Matjes dieses Jahr besonders frisch war!  mehr

30. September: WRC Regatta in rudersport

In der Oktober-Ausgabe des DRV-Magazins rudersport findet sich ein ganzseitiger Bericht von der WRC-Regatta. Der Titel "Alles außer Wiegen" deutet darauf hin, dass diese Regatta etwas anders ist als die offiziellen Veranstaltungen - und das ist auich gut so. Wer den ganzen Bericht lesen möchte, kommt hier zum Download.

WRC Regatta rudersport_10.pdf
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14. September: WRC-Jugend startet und gewinnt beim 51. ARV Hanseat Dreikampf

Am vergangenem Wochenende starteten Nils Grüssinger, Luis Rodrigo und Mathis Leuner beim der 51. Auflage des Hanseat Dreikampfs. Als Trainer begleiete sie Maxi Kriegl. Der Ausflug über die Elbe hat sich gelohnt: Alle drei wurden in ihrer Altersklasse Gesamtsieger. Gratulation!    Mehr

24./24. 8. 2019. WRC-Regatta und Vierkampf: Wilhelmsburg erfolgreichster Verein

Spannende Rennen, entspannte Atmosphäre

Ruderer und Ruderinnen aus 27 Vereinen aus Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sind an diesem Augustwochenende auf der 58. Wilhelmsburger Ruder Regatta und beim Wilhelmsburger Vierkampf der Ruderjugend gestartet. An den zwei Tagen wurden insgesamt 97 Rennen gestartet und fast ebenso viele Pokale und noch mehr Medaillen vergeben, so dass nicht nur die Sieger, sondern auch die Zweitplatzierten am Steg geehrt wurden. Bei der WRC-Regatta zählen Zeit und Sieg, aber ebenso Spaß und der faire Wettkampf.

 

Ergebnisse, Bericht und Bilder zu Regatta und Vierkampf

10. 8. 2019. Zielfahrt zum RC Süderelbe

Jugend forsch

Das Ungewöhnliche an dieser Wanderruderfahrt war die Zusammen-setzung der beiden Boote. Es waren

nämlich drei Jugendliche mit - und es war eine schöne Zielfahrt. Mehr

Peter Schlatermund (1945 – 2019)

Ganz oder gar nicht

 

Bis kurz vor seinem Tode saß Peter im Boot – trotz Herz-OP, trotz neuer Hüfte und Knie, im Boot blieb Peter immer jung. Zielfahrten? Wanderrudern? „Das ist nicht für mich“, so hat er sich einmal beschrieben, „ich brauche den Wettkampf, die Regatta, um zu sehen, wer der schnellere ist.“ Ganz oder gar nicht, das war sein Motto im Rudern und so kennen wir ihn jahraus, jahrein, sommers wie winters. Jeden Mittwoch, 15:00 Uhr, Training auf dem Assmannkanal mit Kalli und Axel Szymczak und seinem Bruder Klaus. 10 km Rudern, Duschen, und dann gemütlich mit der Mittwochsgrillrunde zusammensitzen.

 

Seit 1. Januar 1961 ist Peter im Wilhelmsburger Ruder Club. 15 Jahre war er damals alt und ein Heißsporn, der sich auch gern mal mit den Vereinsoberen anlegte. Getreu seiner Maxime ganz oder gar nicht trat er 1965 der HRV Norderelbe bei, doch die Fusion beider Vereine führte ihn 1978 in die Reihen des WRC zurück.

 

Peter ist unser Ruderer mit den meisten Regattastarts: 176-mal meldete er für den WRC, errang dabei 59 Siege. Auf Mastersregatten, Deutschen Meisterschaften, Senatsrennen brachte er es auf 44 Starts. Größte Erfolge: 1970 Sieger im Senatspreis, 1977 doppelter Silbermedaillengewinnen bei der Masters-WM in Amsterdam im Vierer o. Stm. und im Achter. Dazu kommen noch zahlreiche Erfolge im Handball, Tischtennis und in der Leichtathletik.

 

Selbstverständlich war Peter auch als Ehrenamtlicher aktiv: Fünf Jahre 2. Vorsitzender und diverse Ämter wie Mitglied im Regattaausschuss oder Festausschuss. Bis Sommer war er auch als Pressewart für den Kontakt mit den örtlichen Medien zuständig, er hat sich nie gescheut, Verantwortung zu übernehmen. Mit seiner ruhigen, freundlichen und höflichen Art hat er im WRC auch in schwierigen Zeiten vermittelnd gewirkt. 58 Jahre war er Mitglied und Ehrenmitglied im WRC.

 

Sein angeborenes Herzleiden hat ihn nie davon abgehalten, Leistungssport zu treiben, obwohl er schon früh wusste, dass dies lebensbedrohlich war: sein Zwillingsbruder starb daran bereits im Alter von 34 Jahren. Doch Peter gab nicht auf, fuhr seine Rennen, selbst noch, als er 2014 beim wöchentlichen Training kurzzeitig das Bewusstsein durch den Riss der Herzaorta verlor. Aufhören? Aufgeben? Für Peter kam das nicht infrage. Bei der Senioren-WM in Hazewinkel 2015 saß er mit seinen Ruderkameraden wieder im Vierer. Bis zum Schluss. Und auch im Krankenhaus blieb Peter sich treu. Lebensverlängernde Maßnahmen, künstliche Ernährung, das entsprach nicht seiner Lebenseinstellung, das lehnte er ab: Entweder ganz oder gar nicht. Peter starb am Morgen des 31. Juli. Wir werden Dich vermissen!

 

13. Juli: Zielfahrt nach Bergedorf

Lange Zeit stand die Zielfahrt nach Bergedorf auf der Kippe, dann fuhr Samstag früh um 8:00 Uhr doch die Spreehafen gen Bergedorf. Kein angekündigtes Gewitter, sondern ruhiges Wasser, selbst die Elbe war spiegelglatt. In Bergedorf

waren wir endlich einmal die ersten Besucher, die kamen und gingen. Auf der Rückfahrt ruderten wir zügig zurück, auch in Anbetracht der drohenden Regenwolken, die uns dann im Spreehafen mit ausgiebigem Regen die Reise verwässerten. Aber die warmen WRC-Duschen waren ja nicht mehr fern.

3. Juli: Bootstaufe "Spreehafen"

Zur Zielfahrt zur Bille war das neue Boot, ein Kombi-Vierer, bereits durch den Spreehafen gefahren. Nun wurde das Boot auch offiziell auf den diesen Namen getauft. Vorangegangen war eine Online-Abstimmung, bei der sich "Spreehafen" durchgesetzt hat. Unser Vorsitzender Gregor Waschkowski freute sich für den Verein, dass wir bereits die zweite Bootstaufe in diesem Jahr feiern können, bedankte sich bei der Hamburger Sparkasse für den Zuschuss und mahnte einen sorgsamen und pfleglichen Umgang mit dem Boot an, das dem Wert eines Kleinwagens entspricht. Und Monika, WRC-Schriftführerin, enthüllte dann den Namen, goss ein wenig Sekt über das Boot und wünschte den Ruderern und Ruderinnen dieses Bootes "allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel."

29. Juni: Vier Deutsche Meisterschaften in Hamburg. Der Wilhelmsburger Ruder Club ist dabei.

Am nächsten Wochenende vom 28. bis zum 30. Juni finden auf der Regattastrecke in Allermöhe vier Deutsche Meisterschaften statt. 

Dank Katrin Martinens Einsatz, das Masterrudern im WRC voran zubringen, starten erstmals, nach fast 50 Jahren, wieder mehrere Boote für den WRC auf einer Regattaveranstaltung. So geht der WRC mit sieben Ruderern in sechs Rennen an den Start.

• Sylvia Pille-Steppat startet, eine Woche nach ihrem sehr guten Abschneiden in Polen beim Weltcup, bei der Para-DM im Einer.

• Auf der Master-Meisterschaft starten Rüdiger Leuner und Thomas Vogt jeweils im Master-Einer ab 43 Jahre und im Master Einer ab 50 Jahre.

• Im Master-Doppelvierer Mindestdurchschnittsalter hat sich vor 2 Wochen die Mannschaft mit Jochen Frisch, Wolfgang Nickel, Karim Jah und Rainer Szymczak gefunden. 

                                                   Bericht und Bilder von der DM                                                                      

16. Juni: 48h Wilhelmsburg auf der Clubhaus-Wiese

Am Festival-Sonntag öffnete unser Ruderclub wieder die Tore für Musiker und Gäste im Rahmen von 48 h Wilhelmsburg. Bei schönem Wetter genossen die zahlreichen Musikfreunde anatolische-alevitische Chormusik des HAAK-Bir Orchesters. Neben der Musik erfreuten sich die Besucher und Vereinskameradinnen und -kameraden an leckeren Waffeln und kühlen Getränken. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und spiegelt die Bedeutung unseres Vereins für Wilhelmsburg wider.

Pfingsten: Wanderfahrt auf Havel, Spree & Löcknitz

Über Pfingsten gastierten 11 WRC-Ruderer und -Ruderinnen wieder beim Friedrichshagener Ruderverein. Eine Umfahrt mit Umwegen und eine liebliche Reise über die Löcknitz standen auf dem Programm. Am Freitag ging es bereits am Wannsee an Villen und Filmkulissen vorbei. Der wichtigste Ort war allerdings eine Bank. mehr

31. Mai 2019: Neues Boot für den WRC ist da!

Im Herbst bestellt - nun ist es da: Unser Kombi-Vierer! Ein gesteuerter Dreier umrüstbar zum ungesteuerten Vierer, kurz: eine neue Babara. Die Bootsbau Manufaktur Berlin (BBG) hat das neue Boot heute geliefert, Kalli, Katrin und Thomas haben es in Empfang genommen. Demnächst wird Jungfernfahrt sein und das Boot in unserem Revier und auf Zielfahrten eingesetzt werden.

13. April 2019: Anrudern beim WRC mit 150 Gästen

Am Morgen fielen tatsächlich einige Schneeflocken und das Thermometer stieg nur wenige Grad über Null. Doch das hielt die Hamburger Ruderer und Ruderinnen nicht davon ab, mit ihren Dreiern, Vierern und Achtern zu den Elbinseln aufzubrechen, um gemeinsam beim Wilhelmsburger Ruder Club das Anrudern 2019 zu feiern.

Als gegen 11:30 Uhr noch kein Boot am Aßmannkanal in Sicht war, machten sich die Gastgeber vom Wilhelmsburger Ruder Club schon allmählich Sorgen, ob die Hamburger Ruderer überhaupt dem Wetter trotzen würden. Doch dann ging es Schlag auf Schlag: innerhalb kürzester Zeit legten die Boote am Steg an und das große Saal des WRC füllte sich im Nu. Als alle Platz genommen hatten, gab es erst einmal Sekt für alle Gäste. Denn WRC-Vorsitzender Gregor Waschkowski bestätigte noch einmal, was viele zwei Tage zuvor u. a. im NDR-Hamburg Journal vernommen hatten: Der Wilhelmsburger Ruder Club erhält vom Bund 990.000 Euro und ebenso viel von der Stadt Hamburg zum Bau des neuen Clubhauses an gleicher Stelle. Großer Applaus, auch vom Mitglied des Bundestages, Metin Hakverdi, und Bürgerschaftsabgeordneten Michael Weinreich, beides tatkräftige Unterstützer des Bauvorhaben. Anschließend eröffnete AAC/NRB-Vorsitzender Werner Glowik die Hamburger Rudersaison 2019 und warf einen Blick auf die kommenden Veranstaltungen. Ulrich Rothe, Hamburger Verbands-Breitensportwart, vergab die Wanderruderpreise und Harald Sobiech ehrte die Sieger des Winter Cups.

Und zu guter Letzt gab es noch die Bootstaufe eines Kindereiners, dessen Kauf auf Spendenbasis ermöglicht wurde. Vielen Dank nochmals den Spendern! Ein volles Programm also, das die rund 150 Gäste beim WRC erlebten.

Gut aufgewärmt und gesättigt von Eintopf oder Kaffee und Kuchen machten die die 135 Ruderer aus neun Vereinen dann gegen 14:00 Uhr auf den Rückweg – überraschenderweise bei wärmenden Sonnenschein.

WRC

04.09.

48h Wilhelmsburg

18.09.
Kuddelmuddel-Regatta

16.10.
Tischtennisturnier

27.11.

Abschied vom Clubhaus

 

Weitere Termine

 

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